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Ursachen des Vorhofflimmerns

Die Ursachen für das Auftreten von Vorhofflimmern sind vielschichtig: Herzerkrankungen, Bluthochdruck aber auch Schilddrüsen Erkrankungen können eine Ursache sein.

Generell zu unterscheiden sind akut auslösende Ursachen von chronischen Erkrankungen oder Prozessen. So kann beispielsweise exzessiver Alkoholgenuss ein Vorhofflimmern auslösen (holiday-heart syndrome). Entzündungen des Herzmuskels (zum Beispiel Myokarditis), ein akuter Herzinfarkt, Flüssigkeit im Herzbeutel (Perikarderguss), eine Lungenembolie oder aber auch eine Herz-Operation können ursächlich für diese Rhythmusstörungen sein. Erkrankungen der Schilddrüse, die zu einer Überfunktion und somit einem erhöhten Spiegel an Schilddrüsenhormonen im Blut führen, Erkrankungen, die zu Entgleisungen des Salz-Haushaltes (Elektrolyt-Entgleisung) führen und auch die Einnahme bestimmter Medikamente können zu Vorhofflimmern führen. Wird die Ursache beseitigt, kann meist wieder dauerhaft der normale Sinusrhythmus hergestellt werden.

Aber auch chronische Herzerkrankungen können zu einem Vorhofflimmern führen. Erkrankungen der Herzklappen nehmen hierbei eine besondere Stellung ein. Bei der Aortenklappenstenose ist häufig akut auftretendes Vorhofflimmern der Grund für eine plötzlich auftretende Luftnot. Durch die Aortenklappenstenose wird der Herzmuskel dicker (Hypertrophie und Fibrose), so dass die Füllung der li. Herzkammer gestört ist. Tritt durch die ständige Belastung der Vorkammer schließlich Vorhofflimmern auf, wird nicht mehr genügend Blut von der Vorkammer in die Hauptkammer gepumpt. Es kann ein akutes Lungenödem auftreten, der Patient verspürt eine akute Luftnot. Dies ist häufig eine lebensbedrohliche Situation. Wird die Ursache (Aortenklappenstenose) beseitigt, normalisiert sich häufig der Herzrhythmus im Verlauf. Andere Herzklappen Erkrankungen, allen voran die Mitralklappenstenose, führen ebenfalls häufig zu Vorhofflimmern.

Die Vorhofgröße ist häufig entscheidend

Andere häufige Krankheitsursachen sind Bluthochdruck und die koronare Herzerkrankung. Besteht über längere Zeit ein hoher Blutdruck, kommt es, ähnlich wie bei der Aortenklappenstenose, zu Umbauvorgängen im Herzmuskel. Der Herzmuskel wird dicker und steifer (durch Einlagerung von Bindegewebe). Durch die erschwerte Füllung des Herzmuskels in der Erschlaffungsphase des Herzzyklus wird der Vorhof belastet. Die Folge: Der Vorhof vergrößert sich. Diese Umbauvorgänge können positiv durch eine konsequente Blutdrucksenkung aber auch durch Medikamente (ACE-Hemmer und AT1-Antagonisten) beeinflusst werden.

Behandelbare Ursachen suchen

Etwa 40 % aller Patienten mit Vorhofflimmern leiden unter Bluthochdruck. Bei jedem 5. Patienten wird eine koronare Herzerkrankung festgestellt. Bei jedem neu aufgetretenen Vorhofflimmern muss daher sorgfältig nach behandelbaren Ursachen gesucht werden. Zu den wichtigsten Ursachen des Vorhofflimmern gehören:

  • Bluthochdruck
  • koronare Herzerkrankung (KHK)
  • Herzklappenerkrankungen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Vorhofseptumdefekt (ca. 10-15%)
  • Übergewicht (25% aller Vorhofflimmer Patienten)
  • Diabetes mellitus (20% aller Vorhofflimmer Patienten)
  • COPD (10-15% aller Vorhofflimmer Patienten)
  • Schlafapnoe
  • Chronische Nierenerkrankungen
  • Elektrolytentgleisungen

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