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Herzrhythmusstörungen - wenn das Herz aus dem Takt gerät

Normalerweise schlägt das Herz regelmäßig, also rhythmisch. Gerät das Herz aus dem Takt, spricht man von einer Herzrhythmusstörung. Häufig spürt der Patient harmlose Extraschläge ohne Krankheitswert. Aber: die Verlangsamung (Bradykardie) der Herzfrequenz oder die Beschleunigung (Tachykardie) können lebensbedrohlich werden.

Der Sinusknoten - Taktgeber des Herzens

 
Der normale, regelmäßige Herzschlag, auch Sinusrhythmus genannt, entsteht im so genannten Sinusknoten. Der Sinusknoten besteht aus speziellen Herzmuskelzellen, die im Bereich der rechten Vorkammer (Vorhof) liegen. Er ist der Taktgeber oder Schrittmacher des Herzens und sorgt für den regelmäßigen Herzschlag. Damit sich die Herzfrequenz der aktuellen Belastungssituation anpassen kann, beeinflussenden Nervenimpulse, Hormone und auch die Zusammensetzung der Mineralstoffe im Blut wie schnell und kräftig das Herz schlägt. Vom Sinusknoten aus werden die dort entstehenden Impulse an den so genannten AV-Knoten weitergeleitet. Der AV-Knoten übernimmt eine regulierende Funktion im Herzen und kann besonders schnelle Impulse aus den Vorhöfen bremsen, bei Ausfall des Sinusknotens auch als zusätzlicher Taktgeber einspringen. Vom AV-Knoten leiten spezielle Herzmuskelfasern die Impulse in den eigentlichen Herzmuskel, so dass sich der Herzmuskel zusammenziehen (kontrahieren) kann. Die normale Herzfrequenz beim Erwachsenen liegt in der Regel zwischen 60 und 100 Schlägen pro Minute. Eine Herzfrequenz kleiner 60 Schläge/min wird als Bradykardie, Herzfrequenzen größer 100 Schlägen /min werden als Tachykardie bezeichnet. Bei trainierten Sportlern kann die Herzfrequenz auch unter 50 Schlägen pro Minute liegen, ohne dass dies krankhaft ist. In Belastungs-Situationen (z.B. beim Sport) sind wiederum auch Herzfrequenzen über 100 Schläge pro Minute normal.
Erregungsausbreitung bei Sinusrhythmus
Abbildung: J. Heuser                    

In der Regel kann die Herzfrequenz durch das Tasten des Pulses gut selbst festgestellt werden. Moderne Blutdruckmessgeräte bestimmen neben dem Blutdruck auch die Herzfrequenz (Puls). Grundsätzlich kann fast jede Herzerkrankung, aber auch hormonelle Störungen oder Erkrankungen, die die Zusammensetzung des Blutes beeinflussen zu Herzrhythmusstörungen führen. Grundsätzlich unterscheidet man bradykarde und tachykarde Rhythmusstörungen sowie regelmäßige und unregelmäßige Rhythmusstörungen. Auf den folgenden Seiten bieten wir zudem Informationen zu komplexen Spezialthemen wie Herzrhythmusstörungen in der Schwangerschaft oder Herzrhythmusstörungen bei Sportlern an.

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