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Entstehung von Bluthochdruck

Die Ursachen für dauerhaft erhöhten Blutdruck sind weitgehend unbekannt. Zwar gilt als sicher, dass sowohl genetische Faktoren als auch der Lebensstil eine Rolle spielen. Doch nur in fünf bis zehn Prozent der Fälle lässt sich eine eindeutige Ursache, zum Beispiel ein Nierenschaden oder eine Engstelle in der Nierenschlagader, feststellen. Man geht heute davon aus, dass der Erkrankung Störungen des Hormonsystems - teilweise mit Freisetzung gefäßverengender Hormone -, des Herz-Kreislaufsystems und der Niere zugrunde liegen können. Häufig kann auch ein überaktives sympathisches Nervensystem Bluthochdruck zu verursachen.

Gerade die Niere spielt für die Entstehung des Bluthochdrucks eine wichtige Rolle. Gefäßverengungen der Nierenarterien (Nierenarterien-Stenose) und die Freisetzung von Gefäßhormonen sind wichtige, behandelbare Ursachen von Bluthochdruck. Auch verschiedene Medikamente verursachen Bluthochdruck. Andere Krankheiten spielen dagegen als Ursache eine untergeordnete Rolle. Daher ist es wichtig, immer zunächst die Ursache des erhöhten Blutdrucks zu ermitteln. Hierbei kommt den Voruntersuchungen durch den Hausarzt eine entscheidende Bedeutung zu.
Bei der Entstehung von Bluthochdruck ist häufig die Überaktivität des sympathischen Nervensystems (Stressnervensystem/Sympathicus) für die Blutdrucksteigerung selbst, aber auch für den Schweregrad von Folgeschäden wie Herzinfarkt, Herzschwäche, Nierenschwäche, Diabetes, usw. verantwortlich.

Durch die sympathischen Nierennervenfasern wird das Gehirn mit der Niere verbunden. Netzartig legen sich die Nervenfasern um die Nierengefäße. Durch eine Störung in der Regulation des Stressnervensystems schüttet bei Patienten mit Bluthochdruck die Niere vermehrt Stresshormone -wie zum Beispiel das Adrenalin- aus. Für den Patienten wird die erhöhte Sympathicus-Aktivität als sehr unangenehm empfunden und durch Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Nervosität, Getriebenheit, Kopfschmerzen, etc. bemerkbar.

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