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Interdisziplinäre Diagnostik bei Luftnot am Isar Herz Zentrum - München

Patienten mit Atemnot werden von Herz- und Lungenspezialisten im Team untersucht und behandelt. "Die enge Zusammenarbeit von Kardiologen und Pneumologen unter dem Dach der Isarkliniken schafft beste Voraussetzungen für den Patienten", so Dr. F. Powitz und Priv. Doz. Dr. K. Tiemann.

Ein Team aus international renommierten Experten hat für Sie am Isar Herz Zentrum in München ein wissenschaftlich fundiertes Untersuchungs-Programm bei Luftnot entwickelt (privatärztlich). Die optimale Diagnostik und Therapie ist Patienten mit dem Symptom Atemnot (Dyspnoe) eine interdisziplinäre Herausforderung. Häufig fehlt die Zeit und Gelegenheit, Symptome und Befunde bei Luftnot ausführlich interdisziplinär zu besprechen. Angepasst an Ihre persönlichen Bedürfnisse und ggf. Vorerkrankungen wählen wir gemeinsam mit Ihrem Haus- oder Facharzt das optimale Untersuchungs-Programm für Sie aus. Selbstverständlich ist hierbei Ihr behandelnder Haus- oder Facharzt in die Befundung und Beurteilung eng mit eingebunden.

     
   
 
 
 
Röntgendiagnostik bei Atemnot: Am Isar Herz Zentrum behandeln wir Sie interdisziplinär im Team (Kardiologen, Pneumologen, Radiologen etc.) Herz und Lungendiagnostik München: Fachärzte für Herz- und Lungenerkrankungen bei Atemnot, Leistungsminderung etc.    

Dr. med.
M. Röttinger


Radiologie

Dr. med.
F. Powitz

Pneumologe

   

LUFTNOT ist ein häufiges Symptom bei Lungen- oder Herzerkrankungen. Eine gut vernetzte Diagnostik beider Fachbereiche ist von besonderer Bedeutung, da nicht selten auch Mischbilder vorliegen. Gerade in solchen Fällen ist eine interdisziplinäre Betreuung zur Diagnosefindung und Behandlung besonders wichtig. 

Am ISAR MEDIZIn ZENTRUM arbeiten wir in der Luftnotdiagnostik eng vernetzt. Kurze Wege und enge Kommunikationsstränge erlauben uns, die Diagnostik anhand der jeweiligen Symptome und Vorerkrankungen individuell optimal anzupassen. Für die Abklärung von Luftnot stehen alle Untersuchungsmodalitäten zur Verfügung, daher können wir jederzeit das sinnvollste und schonendste Untersuchungsverfahren auswählen.

Experten aus den Fachbereichen Pneumologie, Allergologie, Kardiologie, Thoraxchirurgie und der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde werden von ausgewiesenen Spezialisten in der Thorax-Radiologie unterstützt. Wir behandeln Sie ganzheitlich durch Spezialisierung. Spezialkenntnisse und ganzheitliches Denken - diesen scheinbaren Widerspruch lösen wir durch unsere Strukturen auf. In jeder Phase von Diagnose oder Therapie kann ein Kollege mit den notwendigen Spezialkenntnissen oder besonderer Erfahrung hinzugezogen werden. Falls dies notwendig ist, kann über die Fächergrenzen hinweg das Verfahren gewechselt werden. Kurze Wege heißt für Sie als Patient aber auch Zugang zu den notwendigen Informationen aus einer Hand. 

Am Anfang steht ein ausführliches Anamnesegespräch und eine gründliche körperliche Untersuchung durch einem unserer Spezialisten. Schon zu einem frühen Zeitpunkt in der Diagnostik werden dann interdiziplinär unter Einbeziehung Ihres Haus- oder Facharztes die weiteren diagnostischen Schritte diskutiert und ein Untersuchungsplan festgelegt. Durch dieses Konzept werden unnötige Mehrfachuntersuchungen vermieden und Befunde und ggf. Behandlungsvorschläge eng aufeinander abgestimmt. 

 

Wir nehmen uns Zeit, gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Haus- oder Facharzt einen individuellen Untersuchungsplan aufzustellen und so ganzheitlich die Ursache Ihrer Beschwerden zu ermitteln. 

Bitte sprechen Sie uns auf diese Untersuchungsprogramme an. 

 
  Keines der o.a. Programme ist als starres Konzept zu verstehen. Sollten im Rahmen der Untersuchungen relevante Befunde erhoben werden oder bereits eine entsprechende Aussage zum Risikoprofil getroffen werden können erläutern wir Ihnen selbstverständlich die aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht sinnvollen nächsten Schritte. Ergänzt können diese Angebote im Hause noch um Apekte der TCM, eine fundierte Ernährungsberatung kann ebenfalls durchgeführt werden. Die aufgeführten Untersuchungen werden von den privaten Krankenkassen in der Regel erstattet. Für Rückfragen stehen wir jederzeitn gern zur Verfügung.
 
 
   
   

 


 

Symptom Luftnot: Eine interdisziplinäre Herausforderung

Am Isar Medizin Zentrum gehen wir das Symptom Luftnot interdisziplinär an. Spezialisten aus den Fachgebieten Innere Medizin / Kardiologie arbeiten eng mit Fachärzten für das Gebiet Lungenheilkunde (Pneumologie) zusammen. Schon in einer frühen Phase der Diagnostik betrachten wir dieses wichtige Symptom ganzheitlich und behandeln Sie im interdisziplinären Team.

Die Ursache von Luftnot ist sehr vielfältig: Neben den Erkrankungen des Herzens können verschiedenste Erkrankungen von Atemwegen und Lungen, der Lungengefäße, des Rippenfells sowie der Atemmuskulatur zu Grunde liegen. Aber auch Blutveränderungen wie die  Anämie kann Ursache sein. Bei Luftnot vor allem nachts kann auch eine Schlafapnoe, d.h.  Atemaussetzer im Schlaf vorhanden sein.
 
Daher bieten wir Ihnen am IMZ eine interdisziplinäre Abklärung dieser Beschwerden, um möglichst rasch und vollständig die für Sie richtige Diagnostik und Therapie zu finden. Sie profitieren dabei  von dem gesamten diagnostischen Spektrum aller Fachgebiete und der engen Zusammenarbeit der Spezialisten der einzelnen Fachgebiete. Dadurch bleiben Ihnen unnötige Untersuchungen und  zeitraubende Weiterüberweisungen erspart. Sie erhalten ein ganzheitliches fundiertes Therapiekonzept, bei dem keine Fragen offen bleiben.
Von pneumologischer Seite beraten wir Sie nach ausführlicher Anamnese und körperlicher Untersuchung bezgl. der erforderlichen weiteren Diagnostik. 
 
Dazu gehört die ausführliche Lungenfunktionsuntersuchung in der Lungenfunktionskabine , dem Bodyplethysmographen.
 
Die wichtigsten Indikationen dafür sind:
  • Schwere Atemnot (Dyspnoe): Annfallsartig oder unter Belastung
  • Husten und/oder Auswurf
  • Screening ("check-up")
  • Tabakkonsum
  • Verdacht auf Erkrankungen von Atemwegen, Lunge, Herz, knöcherner Brustkorb, Wirbelsäule, Skelettmuskulatur
  • Verdacht auf Erkrankungen der Atempumpe (Atemzentrum, zugehörige Nerven und Muskeln)
  • Verlaufsbeobachtung bei Erkrankungen der Bronchien und/oder der Lunge
  • Arbeitsmedizinische Überwachung (z.B. bei Staubexposition, Rettungswesen)
  • Diagnostik vor Operationen
Mit dieser Untersuchung kann bei  zusätzlicher  Anwendung bronchialerweiternder Medikamente (Bronchospasmolyse) oder der pharmakologischen Testung der bronchialen Hyperreagibilität (unspezifische Atemwegsprovokation) bereits eine Atemwegsobstruktion z.B. bei  Asthma bronchiale oder COPD (chronische obstruktive Atemwegserkrankung) z.B. des Rauchers sicher diagnostiziert und unterschieden werden. Bei Verminderungen der Vitalkapazität,  also Lungendehnungstörungen mit restriktivem Muster bei der Lungenfunktionsuntersuchung lässt sich über die Messung der totalen Lungenkapazität, von Residualvolumen und intrathorakalem Gasvolumen  zwischen einem Versteifungsprozess der Lunge wie z.B. bei Lungenfibrosen, Rheumalunge oder Sarkoidose und der „überblähten Lunge“ wie beim Emphysem unterscheiden.
 
Zur differenzierten Messung des Sauerstofftransports wird die Diffusionsmessung mit Fremdgas und die direkte Messung des Sauerstoff - und Kohlendioxidgehalts aus dem Blut durchgeführt (Blutgasanalyse). Nachdem ein Ohrläppchen mit einer durchblutungsfördernden Creme eingerieben wird, erfolgt die Abnahme von wenigen Tropfen Blut. Ist der Sauerstoffdruck erniedrigt, spricht dies für eine Erkrankung von Atemwegen und Lungen.  
Ist der Kohlendioxiddruck erhöht, spricht dies für eine Erkrankung, bei der die Atemmuskeln nicht mehr genügend Luft in die Lungen pumpen können, z.B. Wirbelsäulenverkrümmungen/Skoliosen, neurologische Erkrankungen mit Beteiligung der Atemmuskulatur oder Muskelerkrankungen, aber auch fortgeschrittene obstruktive Lungenerkrankungen.
 
Zur weiteren Abklärung werden Messungen der Atemmuskulatur im Bodyplethysmographen und Beweglichkeitsanalysen von Zwerchfell und Rippenfell sonographisch durchgeführt. Ergänzend werden bei Bedarf die Spezialisten der betroffenen Fachgebiete Orthopädie, Neurologie oder Rheumatologie ohne Zeitverluste hinzugezogen. Bezüglich der Bildgebung – meist digitales Röntgen und Computertomographie - steht Ihnen die gesamte modernste Technik der Radiologie im IMZ zur Verfügung, sodass wir je nach Bedarf alle Verfahren unmittelbar einsetzen können. Durch all diese Messungen gelingt es sehr genau festzulegen, in welchem Bereich der Lunge, der Bronchien oder der Atemmuskulatur eine Störung besteht, wie stark diese Einschränkung ist und welcher Erkrankung diese Einschränkung zuzuordnen ist.
 
Um den Grad der funktionellen Einschränkung beurteilen zu können oder auch bei gleichzeitiger Herz- und Lungenerkrankung die Bedeutung der einzelnen Erkrankungen für die eingeschränkte Belastbarkeit zu messen, nutzen wir die Spiroergometrie – eine komplexe Belastungsuntersuchung auf dem Ergometer. 
Dabei kann u.a. auch festgestellt werden, ob ein Sauerstoffmangel nur unter Belastung auftritt, ob und in welcher Intensität ein Trainingsprogramm („Lungensport“) möglich und sinnvoll ist. Die Erstellung individueller Trainingspläne lässt sich durch diese Messung ideal ergänzen. Diese Untersuchung erlaubt auch die differenzierte Beurteilung der  Op-Fähigkeit vor geplanten Lungenoperationen. 
 
Bei Schlafstörungen mit nächtlicher Luftnot, Schnarchen, oft auch bei nächtlichen Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern, nachts nicht absinkenden Blutdruckwerten (= “non-dipper Profil“)  oder allgemein bei nicht erholsamem Schlaf wird als Screeninguntersuchung eine nächtliche  Polygraphie durchgeführt. Dabei wird u.a. die nächtliche Sauerstoffsättigung, die Herzfrequenz, das Atemmuster mit Darstellung der Bewegung von Brustkorb und Thorax, die dabei erforderliche Anstrengung und Schnarchsignale erfasst. Damit ist eine zuverlässige Aussage zum Vorhandensein von schlafbezogenen Atemstörungen möglich, ggf. sollte dann anschließend eine Befundbestätigung und Therapie der Atemstörungen im Schlaflabor erfolgen.
 
Bei der Diagnose eines Asthma bronchiale oder Luftnot im Zusammenhang mit  Allergiesymptomen oder Heuschnupfen kann ergänzend die gesamte allergologische Diagnostik (Hauttests, spezifische Antikörper im Blut/Easte, nasale und bronchiale Provokationen incl. Berufsallergenen) und Therapie von uns durchgeführt oder als differenzierter Therapievorschlag mitgegeben werden.
 
Zur direkten visuellen Beurteilung der Atemwege,  der Gewinnung von Sekreten,  Schleimhautproben von Atemwegen oder Lungengewebe z.B. bei Tumoren, rezidivierenden Infekten, Bronchiektasen, Belüftungsstörungen oder Lungenblutungen steht Ihnen die Bronchoskopie zur Verfügung. Diese kann in flexibler Technik unter Sedierung oder Allgemeinnarkose oder in starrer Technik, dann immer in Allgemeinnarkose, durchgeführt werden. Diese Untersuchung ist für Sie völlig schmerzlos und wird durch Sedierung oder Narkose auch problemlos toleriert.
Bronchoskopie  - Details s. Anlage
 
Eine Bronchoskopie ist:
Die Spiegelung der inneren Atemwege bezeichnet man als Bronchoskopie. Sie wird sowohl zur Diagnostik als auch zur therapeutischen Intervention durchgeführt. Man unterscheidet prinzipiell zwischen flexibler und starrer Bronchoskopie. Sie findet entweder in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose statt.
Bei der Methode mit dem flexiblen Gerät (Fiberbronchoskopie) wird eine Fiberglasoptik mit einem Durchmesser von ca. 6 mm durch den Mund oder die Nase eingeführt und in die nachfolgenden kleinen Atemwege (Bronchien) der Lunge vorgeschoben, so dass eine Inspektion der tieferen Atemwege (Luftröhre und Bronchialbaum bis in die 3. und 4. Verästelungsgeneration) möglich ist. Bei der starren Bronchoskopie erfolgt die Einführung des Gerätes in Vollnarkose durch den Mund.
 
Eine Bronchoskopie wird durchgeführt zur Abklärung von:
  • Chronischem Husten
  • Bluthusten oder Blut im Auswurf (Hämoptysen)
  • Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)
  • Atemwegsverengungen
  • Trachealstenosen (Verengungen der Luftröhre)
  • Bronchialstenose (Belüftungsstörung „Atelektase“)
  • Erkrankungen des Lungengewebes (Lungenparenchymerkrankungen)
  • Lungenentzündung (Pneumonie)
  • Brustkorbverletzungen (Thorakales Trauma)
  • Raumforderungen des Mittelfellraums (Mediastinums) sowie der Lungenwurzel (Hilus)
  • Tumornachsorgeuntersuchungen
 
Im Rahmen der interdisziplinären Kooperation bietet das Expertenteam der Praxis für Pneumologie Elisenhof am Isar Medizin Zentrum folgende diagnostische und therapeutische Konzepte an:
  • Entnahmen von Gewebeproben (Schleimhautbiopsien):
    Mit kleinen Instrumenten (Absaugkatheter, Bürste, Zange oder Punktionsnadel) werden Proben von Bronchialschleimhaut oder kleine Gewebestücke aus Luftröhre, Bronchien oder den Lungenbläschen schmerzfrei entnommen.
  • Diagnostische bronchoalveoläre Lavage (BAL)
    Sie dient der Gewinnung von Zellmaterial und Sekret aus den kleinsten Atemwegen zur feingeweblichen und laborchemischen Untersuchung (Zytologie, Histologie) sowie zur bakteriologischen Untersuchung. Praktisch wird ein kleines Lungenareal mit steriler Flüssigkeit gespült und diese wieder abgesaugt. Hierdurch gewinnt man Hinweise auf Vorliegen und Art von Lungengerüsterkrankungen, Infektionserregern oder anderen chronischen Lungenerkrankungen.
  • Entfernung von Fremdkörpern:
    Fremdkörper können mittels Fasszangen, Schlingen, Saug- oder Ballonkathetern schonend entfernt werden.
  • Bronchoskopie in Allgemeinarkose:
    Bei speziellen Fragestellungen, wie Entfernen von Fremdkörpern aus dem Bronchialbaum, kleinen chirurgischen Eingriffen oder stark ausgeprägter bronchialer Empfindlichkeit kann die Bronchoskopie in Allgemeinnarkose durchgeführt werden. Zum Einsatz kommt dazu das starre Gerät, da während der Tiefschlafphase gleichzeitig beatmet werden kann. Mit dieser Methode können größere Gewebeproben entnommen oder größere Fremdkörper entfernt werden.
Die Auswahl, der für Sie geeigneten Methode, werden wir bei einem ausführlichen Beratungsgespräch mit Ihnen gemeinsam treffen. Hierfür steht Ihnen unser interdisziplinäres Expertenteam zur Verfügung:
 
 
Dr. med. F. Powitz
Pneumologie
  PD Dr. med.  W. Sienel
Thoraxchirurgie
Dr. med. M. Röttinger
Radiologie
Was muß ich vor einer Bronchoskopie beachten:
Unsere Praxis bietet sowohl die Untersuchung mit dem flexiblen Gerät (Video-Bronchoskop) in Lokalanästhesie an, als auch die Möglichkeit die Untersuchung mit dem flexiblen und starrem Gerät in Allgemeinnarkose durchzuführen. Als Voruntersuchungen sind die Bestimmung der Blutgerinnungswerte und eines
kleinen Blutbilds, ein Ruhe-EKG, eine aktuelle Röntgenaufnahme der Thoraxorgane in 2 Ebenen erforderlich, die Sie bei Ihrem behandelnden Arzt oder bei uns durchführen lassen können (s. Checkliste - Link). Nach einem vorbereitenden Gespräch mit dem Arzt, einer körperlichen Untersuchung
und Durchführung einer Blutgasbestimmung, eventuell noch einer Lungenfunktionsuntersuchung, wird der Ablauf der Untersuchung mit Ihnen besprochen und der Untersuchungstermin vereinbart.
 
Am Untersuchungstag müssen Sie zur Durchführung der Bronchoskopie nüchtern sein, sowohl bei der Untersuchung mit dem flexiblen Gerät, als auch mit dem starren Bronchoskop in Allgemeinnarkose. Sie dürfen 8 Stunden vor der Untersuchung keine Nahrung oder Flüssigkeit mehr zu sich nehmen, keine Bonbons lutschen, Kaugummi kauen oder Rauchen (Gefahr der Aspiration). Dringend notwendige Medikamente können nach Rücksprache mit einem kleinen
Schluck Wasser eingenommen werden. 
 
In der Regel können Sie 2 Stunden nach der Bronchoskopie in Lokalanästhesie wieder eine leichte Mahlzeit und Getränke zu sich nehmen und dann auch ggf. nachträglich Ihre Medikamente einnehmen, die Sie wegen der Untersuchung pausiert haben. Nach der Untersuchung ist in der Regel ein leichtes Kratzen im Hals zu verspüren und die Stimme kann noch etwas rau sein. Wenn Schleimhautproben entnommen worden sind, können bis 48 Stunden danach
noch leichte Blutspuren im Sekret zu beobachten sein. Dies ist jedoch harmlos und hört von selbst wieder auf. Um wieder sicher nach Hause zu kommen, müssen Sie von einer Begleitperson abgeholt werden.
Ohne Begleitperson ist nur die Heimfahrt mit dem Taxi möglich.  
 
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