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Biomonitor - ein neues Konzept für das home-monitoring Bei Vorhofflimmern

Viele Patienten bemerken das Auftreten von Vorhofflimmern nicht. Besteht Vorhofflimmern aber länger als 48h, steigt das Schlaganfall-Risiko. Daher kann die Implantation eines "Melde-Systems", eines sog. Biomonitors bei Flimmer-Patienten sinnvoll sein. 

Patienten, die selbst ihre Flimmerepisoden nicht bemerken sind besonders schlaganfallgefährdet. Dies trifft besonders auf Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern zu, bei denen Behandlungskonzepte wie z.B. das "pill in the pocket" Konzept gewählt wurde und bei denen keine Antikoagulation besteht. Im Regelfall treten erst nach mehr als 48 Stunden Blutgerinnsel im Vorhofohr auf, bei besonderen Patientengruppen, z.B. Diabetikern, kann aber auch schon nach 5-10 Stunden eine Neigung zur Gerinnselbildung beobachtet werden. Gerade für diese Patientengruppe kann das neue home-monitoring System, der "Biomonitor", interessant sein. Der "Biomonitor" ist im wesentlichen ein unter der Haut implantiertes EKG-Gerät, das in der Lage ist, Vorhofflimmer Episoden zu detektieren und an den behandelnden Arzt zu melden. Arzt und Patient können dann schnell in Kontakt treten, um mögliche Behandlungsschritte zu besprechen. Für bestimmte Patientengruppen kann die Implantation eines solchen "Event-Rekorders" sinnvoll sein. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie weiter unten auf dieser Seite. 
Der "Biomonitor" wird unter die Haut implantiert. Dort überwacht er den Herzrhythmus und meldet das Auftreten von Vorhofflimmern direkt an den Arzt.
 
Mit dem vom deutschen Medizintechnikhersteller BIOTRONIK entwickelten Herzmonitor lassen sich nun sowohl zu langsame (Bradykardien) als auch zu schnelle Herzfrequenzen (Tachykardien) wie das Vorhofflimmern sicher erkennen, ebenso unregelmäßige Herzaktionen (Asystolien) und plötzliche Abfälle in der Herzfrequenz.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zur ersten Implantation eines Biomonitors in München.

Referenzen

1 EHRA-Guidelines for Diagnosis and Management of Syncope publiziert im European Heart Journal (2009) 30, 2631–2671
doi:10.1093/eurheartj/ehp298
2 Guidelines for the management of Atrial Fibrillation, Camm A.J. et al, European Heart Journal 2012

 

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