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Biomonitor - ein neues Konzept für das home-monitoring von Herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörungen können für den Patienten lebensgefährlich sein. Sie früh zu erkennen, möglichst bevor eine Krankenhauseinweisung notwendig wird, ist Aufgabe von home-monitoring Systemen.

Herzrhythmusstörungen, vor allem das gefährliche Kammerflimmern mit der Gefahr des plötzlichen Herztodes, beeinträchtigen die Gesundheit und das Überleben von Patienten mit schwerer Pumpleistungsstörung. Zum Schutz vor dem  plötzlichen Herztod werden schon seit Jahren sogenannte Cardioverter Defibrillatoren ("Defi") implantiert, die solche Rhyhtmusstörungen erkennen und beenden können. Wünschenswert ist es für die Betroffenen, dass es gar nicht erst zu einem Defibrillationsereignis kommt. Seit kurzem besteht die Möglichkeit, Veränderungen am Herzen schon früh mit einem Implantierten home-monitoring System zu erkennen und den behandelnden Arzt elektronisch, auch ohne aktiven Beitrag durch den Patienten über den Gesundheitszustand zu informieren. Man erhofft sich hierdurch, Verschlechterungen des Gesundheitszustandes so früh erkennen zu können, dass eine Krankenhausbehandlung vermieden werden kann.

Chronisch Herzkranke sind besonders gefährdet: Der plötzliche Herztod ebenso wie aus der verminderten Pumpleistung des Herzens resultierende Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe, vor allem in der Lunge, stellen  eine latente Gefahr dar, die auch durch regelmässige Arztbesuche nicht befriedigend behoben werden kann. Schon eine gewisse Zeit, bevor der Patient kritisch krank wird und dann eine Krankenhausbehandlung erforderlich wird, können in den Herzströmen (EKG) Anzeichen für die Verschlechertung detektiert werden. Viele Patienten mit Herzrhythmusstörungen profitieren daher von einer besonderen Überwachung: Home-Monitoring Konzepte tragen diesem Sachverhalt Rachnung. Implantiere Systeme haben den Vorteil der kontinuierlichen Registrierung und einer hohen Signalqualität. Kürzlich wurde ein neues implantierbares System eingeführt, das jetzt erstmal in Bayern - im Isar Herz Zentrum - bei einem Patienten eingesetzt werden konnte. 

Der BioMonitor ist ein Mini-EKG, das in Herznähe unter der Haut implantiert wird und bis zu fünf Jahre lang automatisch im 24-Stunden-Takt die Herz-Daten der Patientin über das Mobilfunknetz an das Isar Herz Zentrum sendet. Wir können so Unregelmäßigkeiten sehr früh erkennen. Da zum Beispiel ein Schlaganfall oft erst Tage nach einer schwereren Herzrhytmusstörung auftritt, haben wir jetzt eine gute Chance, rechtzeitig einzuschreiten und so schwere Schädigungen zu verhindern." Auch für Patienten, die aus unklarem Grund wiederholt bewusstlos werden oder über Schwindel klagen, ist der BioMonitor ein diagnostischer Quantensprung.

 

Der "Biomonitor" wird unter die Haut implantiert. Dort überwacht er den Herzrhythmus und meldet gefährliche Rhythmusstörungen direkt an den Arzt.

Mit dem vom deutschen Medizintechnikhersteller BIOTRONIK entwickelten Herzmonitor lassen sich nun sowohl zu langsame (Bradykardien) als auch zu schnelle Herzfrequenzen (Tachykardien) wie das Vorhofflimmern sicher erkennen, ebenso unregelmäßige Herzaktionen (Asystolien) und plötzliche Abfälle in der Herzfrequenz.
 

Referenzen

1 EHRA-Guidelines for Diagnosis and Management of Syncope publiziert im European Heart Journal (2009) 30, 2631–2671
doi:10.1093/eurheartj/ehp298
2 Guidelines for the management of Atrial Fibrillation, Camm A.J. et al, European Heart Journal 2012

 

 

 

 

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