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Adenosin Perfusions MRT

Die MRT-Perfusionsdiagnostik gehört zu den wenigen klinisch relevanten Untersuchungsverfahren, mit denen die Durchblutung des Herzmuskels dargestellt und gemessen werden kann. Dabei wird nicht das Blut selbst, sondern die Anflutungsgeschwindigkeit einer schnellen (Bolus-) Injektion eines MR-Kontrastmittels dargestellt. Verwendet wird eine paramagnetische Substanz die in den magnetischen Feldern des MR-Tomographen sehr spezifisch dargestellt werden kann. Beim Gesunden verteilt sich das Kontrastmittel gleichmässig im Herzmuskel, so dass sich alle Abschnitte gleich kontrastiert darstellen. Liegt eine Ruhe-Durchblutungsstörung vor (z.B. nach einem Herzinfarkt) bleibt in den betroffenen Abschnitten des Herzmuskels das Gewebe dunkel, also unkontrastiert. Liegt hingegen eine Engstelle in einem Kranzgefäß vor, ist eine reine Ruhe-Untersuchung in der Regel nicht ausreichend. Als Belastungstest hat sich die Gefäßerweiterung mit einem körpereigenen Präparat (Adenosin) bewährt. Durch die Gefäßerweiterung steigert sich der Blutfluss in den gesunden Arealen auf bis das 5-fache (s.a. coronare Fluss Reserve (CFR)). Die unter Belastung minderdurchbluteten Areale füllen sich langsamer. Dadurch entsteht ein sichtbarer und messbarer Kontrast-Unterschied. Wie viele etablierte Untersuchungsverfahren ist auch die Verwendung der MR-Kontrastmittel für die Adenosin-Perfusions MRT eigentlich nicht entwickelt worden. D.h. es handelt sich formal um einen sog. Off-label Einsatz des Kontrastmittels. Wissenschaftliche Untersuchungen haben die Sicherheit und auch die hervorragende Eignung der Methode für die Durchblutungsmessung gezeigt, so dass die MRT-Perfusionsmessung in vielen Kliniken und Zentren mittlerweile als sog. „Goldstandard“ der Perfusionsmessung angesehen wird. 

 

Adenosin-Belastung: bleibt ein Bereich im Herzmuskel schwarz, deutet dies auf
eine Durchblutungsstörung hin. 

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